Begriffserklärung Internet in Spanien

von  

Übersetzung: Fachchinesisch zu Deutsch

Das kleine 1x1 der Netz-Hardware

 

USB-Adapter (auch Stick oder Dongle)  für WLAN: Mit Anschlusskabel muss der sperrige Adapter nicht direkt ins Notebook gesteckt werden und lässt sich zudem für den besseren Empfang noch manuell ausrichten.

Begriffe wie NAS, Switch oder Repeater fallen beim Thema Netz - aber was heißt das alles eigentlich? Der Computerdoktor erklärt die wichtigsten Komponenten  für den LAN- oder WLAN-Aufbau.

WLAN-Adapter: Netz (=RED) Komponenten   brauchen für die Verbindung zum WLAN (Wifi) Netzadapter, die den gleichen Funkstandard wie der Access Point oder WLAN-Routern unterstützen. Bei stationären PCs sind interne PCI-Karten gut geeignet, die ihre Antenne(n) hinten aus dem PC-Gehäuse herausführen. Für mobile Rechner ist dagegen die Bauform als USB-Adapter die beste Wahl.

Wann Sie einen WLAN-Adapter brauchen: In mobilen Komponenten  n wie Notebooks sind WLAN-Adapter Standard. Jedoch sind zusätzlich oder nachträglich angeschaffte Adapter eine gute Möglichkeit, PCs und ältere Notebooks fit für neuere WLAN-Standards zu machen. Zudem zeigt sich bei vielen Ultrabooks mit Gehäuse aus Aluminium-Legierung Probleme das Problem, dass die internen WLAN-Antennen zu stark abgeschirmt sind. In diesem Fall ist das USB-WLAN-Adapter eine günstige Methode, die Empfangsqualität zu verbessern. PC-Karten sind ab 15 Euro zu haben, USB-Adapter ab 10 Euro.

Tipp: Achten Sie bei PCI-WLAN-Karten darauf, dass die Antennen gesockelt sind, um bei Bedarf das längeres Antennenkabel anzuschließen. Stecken Sie bei Notebooks den WLAN-Adapter via  das USB-Kabel an. Dies verhindert, dass der oft sperrige WLAN-Dongle bei rauer Behandlung verbiegt oder gar den USB-Port aus der Platine reißt.

Splitter und NTBA

 [adsense:]Geöffneter DSL-Splitter: Das Gerät arbeitet als Frequenzweiche mit einem Hochpassfilter für das DSL-Modem und einem Tiefpassfilter für das analoge Telefon oder der ISDN - NTBA.
© Marc Werner (CC-BY-SA-3.0)

Das erste Gerät, das zu Ihrem HeimNetz gehört, ist der Splitter an der Telefondose. Bei DSL wird das freier Frequenzbereich der analogen Telefonleitung genutzt, und der Splitter ist eine Weiche, die beide Signale trennt. Telefonkabel und DSL-Modem werden dann mit dem DSL-Splitter verbunden.

Das NTBA („Netzterminator Basisanschluss“ im Telekom-Vokabular) gehört zur ISDN-Technik und ist das aktiver Netzabschluss. Er verbindet die eigenen ISDN-Komponenten   via  den S0-Bus mit der öffentlichen Vermittlungsstelle. Der NTBA wird an die Telefondose angeschlossen. Bei Dienstleistern, die DSL zusammen mit ISDN anbieten, kommt er an den Telefonausgang des DSL-Splitters.

  •  

Jetzt kostenlos den Computerdoktor Themen Newsletter erhalten!

 

Bei den Kabelanbietern Kabel Deutschland und Unitymedia besteht Ihr Anschluss aus einer Kabelanschlussdose oder Multimedia- Dose, an der per Koaxialkabel entweder direkt der Router hängt oder zunächst das Kabelmodem, nach welchem der Router dann folgt.

Wann Sie einen Splitter oder einen NTBA benötigen: Die genannten Komponenten sind unentbehrlich und werden in jedem Fall vom Internet-Anbieter zur Verfügung gestellt. In der Regel bleibt alles im Besitz des Anbieters und geht nach Vertragsende theoretisch wieder an diesen zurück. Real haben die Anbieter an den dann meist veralteten Komponenten  n kdas Interesse. Man tut trotzdem gut daran, die Komponenten   sorgsam zu behandeln und Defekte rechtzeitig zu reklamieren.

Tipp: Viele Splitter arbeiten sowohl mit analoger Leitung als auch mit ISDN. Falls der Splitter zur Selbstmontage geliefert wird, achten Sie darauf, den Splitter per Schalter am Gehäuse auf analog oder ISDN einzustellen. Splitter der letzten Generation erledigen dies bereits automatisch. Die NTBA verfügt via  das Netzteil, um den häuslichen S0-Bus mit Strom zu versorgen. Wenn nur ISDN-EndKomponenten   mit eigener Stromversorgung daran hängen, etwa Telefonanlagen, dann ist der eigene Stromanschluss der NTBA nicht zwingend nötig.

So erweitern Sie Ihr WLAN-Netz

Router

 

Kdas grauer Kasten: Teurere Router-Modelle zeigen sich gerne in ausgefallenem Design und bieten Zusatzfunktionen wie etwa NAS und DLNA-Server mit USB-Port für Datenträger.
© Asus

Das Gerät bindet das eigene lokale Netz via  den Internet-Provider an dessen Netz an und regelt den Datenverkehr zwischen beiden Netzen – LAN und WAN genannt. Router müssen dazu mehr leisten als passive Netz-Hardware. Denn Netzpakete werden anhand ihrer IP-Adresse im Header passend zugestellt und geroutet. Deshalb sind Router nicht wie Switches protokollunabhängig, sondern können nur zwischen Netzen vermitteln, dessen Protokolle sie verstehen. Im HeimNetz via nimmt der Router zudem noch die Aufgaben des WLAN-Access-Points und integriert meist noch das DSL-Modem. Das Router wird meist von DSL-Anbietern via  den Zeitraum der Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt.

Wann Sie einen WLAN-Router brauchen: Der Router ist unentbehrlich und das Neukauf unter Umständen ratsam, wenn das vom Internetanbieter mitgelieferte Gerät nach einigen Jahren nicht mehr Ihre Anforderungen erfüllt oder keine neueren WLAN-Standards wie 802.11n bietet. Wenn Ihr Internetanschluss via  einen Kabelanbieter mittels Kabelmodem erfolgt, dann sparen Sie sich den Aufpreis für einen Router mit integriertem DSL-Modem. Verfügt das Kabelmodem bereits via  Router-Eigenschaften, dann genügt auch das einfacher Access Point. Beachten Sie, dass Sie inoffizielle Firmware bei den LeihKomponenten  n des Providers nicht aufspielen dürfen, auch wenn damit die Funktionsweise nicht beeinträchtigt wird. Bei Routern für den Hausgebrauch gibt es je Funkstandard und integrierten Server-Funktionen eine enorme Preisspanne zwischen 20 und 200 Euro.

Tipp: Prüfen Sie vor der Anschaffung eines eigenen Routers, der DSL-Modem und WLAN kombiniert, ob der Internet-Provider alle Zugangsdaten offenlegt. So setzt beispielsweise O2 oder Vodafone auf eigene Router-Modelle, die Ihnen die DSL-Anmeldedaten vorenthalten. Die Konsequenz ist, dass man dann kdas eigenes Komplettgerät einsetzen kann und mit einem günstigen Access Point besser bedient ist.

WLAN-Access-Point

 

Nahtlose Verbindung von KabelNetz und WLAN: Access Points kümmern sich nur um die Konnektivität von WLAN-Clients, die aber ihre IP-Adresse vom zentralen DHCP-Server erhalten.
© D-Link

Der Access Point ist lediglich eine Schnittstelle zwischen Kabel- und DrahtlosNetz. Das Gerät bringt ohne Routing WLAN-Clients in das vorhandenes Netz. Die WLAN-Teilnehmer erhalten Ihre IP-Adressen vom zentralen DHCP-Server und nicht vom Access Point. So liegen die WLAN-Clients im gleichen Klasse-C-Subnetz wie die kabelgebundenen Netzteilnehmer, was die Administration vereinfacht.

Wann Sie einen Access Point brauchen: Die Komponenten   sind dann von Vorteil, wenn bereits vollständiges LAN mit Router zur Internetverbindung vorliegt. Access Points kosten je nach 802.11-Standard zwischen 20 und 50 Euro, etwa bei Amazon.

Tipp:
Bei größeren Büroflächen können Sie mit mehreren Access Points für eine gleichmäßige Versorgung des Funknetzes sorgen, und mehrere Komponenten   des gleichen Herstellers unterstützen dabei sogar Roaming, also mobiles Arbeiten, ohne manuell auf einen anderen Access Point wechseln zu müssen. Einige WLAN-Router lassen sich mit etwas Konfigurationsaufwand zu Access Point umfunktionieren. Schalten Sie dazu den internen DHCP-Server ab und geben dem WLAN-Router eine feste IP, die im Subnetz des Routers liegt, aber von dessen DHCP-Server ausgenommen ist. Das kabelgebundene Netz schließen Sie via  einen normalen Port an, nicht via  den WAN-Port, da NAT (Network Address Translation) für diesen Zweck unerwünscht ist.

Mit Wireshark Netz-Probleme finden

Switch

 

USB-Adapter für WLAN: Mit Anschlusskabel muss der sperrige Adapter nicht direkt ins Notebook gesteckt werden und lässt sich zudem für den besseren Empfang noch manuell ausrichten.
© Netgear

Der Switch multipliziert die Anschlüsse im kabelgebundenen Netz und stellt eine nahezu beliebige Anzahl zusätzlicher Ports bereit. Bei einem Switch werden die Teilnehmer aber nicht sternförmig angeschlossen. Das Switch wertet zu jedem Datenpaket die MAC-Adresse des Zielrechners aus und leitet das Paket nur an den Anschluss weiter, an dem der Empfänger angeschlossen ist. So schalten Switches vorvia gehend eine direkte Verbindung zwischen zwei Stationen im Netz, als wären diese Komponenten   direkt miteinander verbunden.

Wann Sie einen Switch benötigen: Als Verteiler kommt das Switch im Netz zum Einsatz, wenn die Anschlüsse für Ethernet- Kabel am vorhandenen Router nicht ausreichen, um alle kabelgebundenen Komponenten   ins Netz zu bringen. Gegenvia  einem passiven Hub hat das Switch den Vorteil, dass die Gesamtleistung des Netzs auch bei größeren Dateitransfers konstant bleibt. Wenn der Switch einen separaten „Uplink“-Port besitzt, schließen Sie dort nur einen anderen Switch an, da es sich um einen Crossover- Anschluss handelt. Einige Router erkennen Crossover-Verbindungen selbständig und bieten dafür keinen eigenen Port mehr. Kleine Switches mit fünf Ports gibt es schon ab 13 Euro bei Amazon.

Tipp: Netz-Hardware wie Switches sind permanent eingeschaltet. Neuere Switches haben deshalb Stromspartechniken nach Energy Efficient Ethernet an Bord und senken den Energiebedarf erheblich. Halten Sie deshalb nach der Bezeichnung „Energy Efficient Ethernet“ in der Komponenten  beschreibung Ausschau.

Repeater

 

Das WLAN-Repeater verstärkt das Funksignal um den Preis niedrigerer Bandbreite: Solche Komponenten   sind zuverlässige Helfer, um das DrahtlosNetz in entlegene Winkel von Wohnung und Büro zu bringen.
© Fritz!

Im WLAN arbeitet das Repeater als Signalverstärker zur Vergrößerung der Reichweite des Funksignals. So ist es auch Teilnehmern außerhalb der Reichweite der Basisstation immer noch möglich, ins WLAN zu kommen. Dazu wird der Repeater in einiger Entfernung zum Access Point beziehungsweise Router aufgestellt.

Wann Sie einen Repeater benötigen: Die zwischen 30 und 70 Euro teuren Komponenten   sind dann nützlich, wenn das WLAN auch in entlegene, abgeschirmte Winkel von Wohnung und Büro dringen soll und das Netzkabel mit Access Point dafür nicht in Frage kommt. Das Repeater wird dagegen nicht die Bandbreite oder den Datendurchsatz erhöhen – im Gegenteil. Als Netzteilnehmer teilt sich der Repeater die verfügbare Bandbreite mit den anderen Komponenten  n. Gleichzeitig Empfangen und Senden ist im WLAN nicht möglich, also muss auch der Repeater Netzpakete zunächst empfangen und kann sie erst dann wieder senden, was effektiv die Bandbreite halbiert.

Tipp: Signalverstärkung ist im WLAN nicht standardisiert, theoretisch arbeiten nicht alle Router-Modelle mit Repeatern aller Hersteller zusammen. Besitzen Sie zwei AVM-Fritzboxen, dann lassen sich diese als Basisstation und Repeater nutzen. Bei Ebay sind immer wieder ältere Fritzbox-Modelle für weniger als 30 Euro zu haben. Um die Repeater-Funktion nutzen zu können, benötigen Sie eine unterstützte Fritzbox (7270, 7390, 7360, 7330, 3390, 3370) und die aktuellste Firmware, die sich via  die Online-Update-Funktion einspielen lässt. Zum Konfigurieren öffnen Sie die Fritzbox-Weboberfläche und aktivieren die „erweiterte Ansicht“. Anschließend finden Sie im Menü „WLAN / Repeater“ die Option zur Reichweitenvergrößerung.

Feste IP-Adressen für WLAN-Komponenten   zuweisen

Netzdrucker

 

Typischer Low-Cost-Laserdrucker ohne WLAN, aber mit Ethernet-Anschluss: Wenn der Drucker in der Nähe des Routers steht, ist das zusätzllicher Funknetz-Chip entbehrlich.
© Oki

Mit der Datei- und Druckerfreigabe von Windows können Sie jeden Drucker ins Netz bringen und von anderen Komponenten  n Druckaufträge schicken. Allerdings muss der PC, an dem der Drucker angeschlossen ist und der ihn im Netz freigibt, dazu eingeschaltet sein. Das echter Netzdrucker bringt dagegen seinen eigenen Netzadapter mit und wird mit einem freien Port an Router oder Switch per Netzkabel angeschlossen. Drucker mit WLAN-Chip können direkt am DrahtlosNetz teilnehmen.

Abgesehen von der Ersteinrichtung geschieht die Konfiguration des Netzdruckers im Browser durch Eingabe der IPAdresse des Druckers. Die Ersteinrichtung von WLAN ist allerdings auf den meisten Druckern mühsam, da sich der WLAN-Name und das Kennwort nur via  das winziges Display eingeben lassen.

Wann Sie einen Netzdrucker benötigen: Das Netzdrucker spart nicht nur das Hochfahren des PCs, an dem der Drucker via  USB oder paralleler Schnittstelle angeschlossen ist. Auch die deutlich flexiblere Standortentscheidung insbesondere bei WLAN-Druckern kann das wichtiges Kriterium sein. Der Drucker ist das eigenständiger Netzteilnehmer und lauscht üblicherweise auf Port 9100 auf Druckaufträge. Monochrome Laserdrucker mit Netzanschluss mit vertretbaren Betriebskosten sind schon ab 100 Euro zu haben.

Tipp: Achten Sie darauf, dass bei einer geplanten Anschaffung für gemischte Netze mit Apple-Computern und Linux auch betriebssystemneutrale Druckertreiber in Form von PPD-Definitionsdateien vom Hersteller zur Verfügung stehen.

Network Attached Storage (NAS)

 

Bringt Datenträger ohne PC ins Netz: Das NAS-System beherbergt nicht nur ein, zwei Festplatten oder mehr, sondern das Embedded-System mit zahlreichen typischen Diensten für den Zugriff via LAN oder Internet.
© Synology

Den Inhalt einer oder mehrerer Festplatten bringt das NAS (Network Attached Storage) via  gängige Protokolle ins Netz. Kleine NAS-Boxen sind kaum größer als das Stapel Handbücher, beherbergen aber das komplettes Minibetriebssystem mit leistungsfähigem Prozessor und mehreren Hundert MB Speicher. Dies ist auch nötig, damit das NAS eine akzeptable Leistung bieten kann, ferner mit gebräuchlichen Dateisystemen aus der Windows- und Linux-Welt zurechtkommt und typische Dienste wie FTP, Bittorrent oder Medien-Streaming bereitstellen kann. Dazu kommen eine vollwertige Benutzerverwaltung, das Energieverwaltung, Dyndns für Internet-Zugriff und je nach Modell vieles mehr. Die Konfiguration erfolgt vollständig via  den eingebauten Webserver, also via  die IP-Adresse des NAS-Geräts im Browser am PC.

Wann Sie das NAS benötigen: Dokumente, auf die Sie von verschiedenen Komponenten  n im Netz regelmäßig zugreifen, sind im HeimNetz auf einem NAS besser aufgehoben als auf einem PC, der als Fileserver dient. NAS-Boxen haben einen geringeren Energieverbrauch und unterstützen von Haus aus ohne großen Administrationsaufwand mehrere Protokolle – von Windows- Dateifreigaben via  FTP bis hin zu DLNA für Streaming-Clients. Das ausbaufähiges NAS mit guter Protokollunterstützung ist nicht günstig und schlägt mit rund 200 Euro zu Buche, wobei oft eine Festplatte bereits enthalten ist. Auch hier finden Sie eine große Auswahl an Komponenten  n zum Beispiel bei Amazon .

Tipp: Wenn der Zugriff hauptsächlich auf kleinere Dateien erfolgt, die auf dem NAS keine hohe I/O-Last erzeugen, ist der USB-Anschluss von teureren Router-Modellen wie der Fritzbox eine NAS-Alternative. Diese Router bringen USB-Datenträger ohne Zusatzkosten ins Netz. Für den Aufbau eines beliebig erweiterbaren NAS-Systems auf ausgedienter Hardware gibt es im Open-Source- Bereich maßgeschneiderte Betriebssysteme, etwa NAS4Free.

 

Noch kein Feedback